Avantgarde Gallery
im Liedtke-Museum. Puerto de Andratx, Sa Mola

Schöpfung 2019

Dieter W. Liedtke
ES-07157 Puerto de Andratx Mallorca
(Zur honorarfreien Veröffentlichung mit den Bildern und Grafiken freigegeben.)


Teil II


Können Kunstwerke und nicht vom Menschen geschaffene Schöpfungen einen gemeinsamen Ursprung haben?

Schon vor ca. 55 Jahren habe ich, in meinem Büro in Essen / Deutschland für "Erfindungen auf Bestellung", wissen wollen, was eigentlich Innovation oder auch Kunst ist und ob man Kunst (das heißt: alle Künste) mithilfe einer Formel begreiflich machen kann: „Was ist Kunst und was nicht …?“ und welchen Einfluss hat Kunst oder Innovation oder Evolution auf die Gehirnvernetzung und somit auf die Menschen und auf die Gesellschaftssysteme?

Wenn man die Frage beantworten will, was also Schöpfung und / oder Kunst letztendlich für unsere Entwicklung bedeutet, gelangt man, um auf den Kern zu kommen, zwangsläufig in größere von der Natur vorgegebene Zusammenhänge, von den menschlichen Schöpfungen wie den Künsten, der Technik und den Erfindungen auf die nicht vom Menschen geschaffenen Kreationen, wie das Universum, die Materie, das Leben, die Genetik, biologische Evolutionssysteme und jedwede Entwicklung im Unendlichen.

Gibt es eine Verbindung? Entwickeln sich die Schöpfungen des Menschen "die Künste" nach denselben Regeln wie die der NICHTMENSCHLICHEN-SCHÖPFUNGEN?

Fest steht, wir haben uns nach vorhandenen oder nicht vorhandenen Schöpfungs- und Evolutions-Regeln des Universums aus der Materie entwickelt.

Es ist aber nach neuen empirischen Forschungsergebnissen aus den Naturwissenschaften nicht anzunehmen, dass sich mit externen Gesetzen des Universums oder nur durch Zufall unser Dasein im Sein entwickelt hat. Wir sehen nur die Zusammenhänge, Regeln und Gesetze nicht.
Die Frage bleibt: existiert im Verborgenen eine Theorie oder sogar Formel, die uns unser Dasein erklärt und möglicherweise von der Kunst abgeleitet werden kann.

In den 60ziger Jahren fing ich an, mir ein ungeordnetes Bild von allen Bereichen durch meine Kunstwerke zu gestalten, in denen und für die es keine Antworten aus der Philosophie, Kunst oder den Naturwissenschaften gab. Dabei prüfte ich die Möglichkeit, in meinen Kunstwerken Aussagen oder Antworten zu finden und entwickelte nach und nach das Vermögen und die Technik, Erkenntnisse in diesen komplexen Themenbereichen intuitiv in meinen Werken auszudrücken. Ich nutzte auf diese Weise die Kunst, um Antworten zu finden für ungelöste Fragen in der Genetik, Evolution, Kunst, Materie, in Zeit und Raum, dem Universum, der Gesellschaft und den Weltreligionen sowie, unabhängig von den bestehenden Religionen, dazu meinerseits die Frage nach der Existenz Gottes zu stellen. Bis heute haben 15 Aussagen / Lösungen aus den so entstandenen Arbeiten und Werkeserien die Inhalte von Nobelpreisen sowie zahlreichen bisher nichtprämierten Forschungsergebnissen der Wissenschaft um Jahrzehnte vorweggenommen.

Aus meiner Suche nach einer allumfassenden Schöpfungs-Formel hat sich Anfang der 1980er Jahre ergeben, dass ich in meinem Buch „Das Bewusstsein der Materie“ (veröffentlicht 1982, in dem ich auch in einer ersten Fassung die Kunstformel publizierte, die aussagt, dass Kunst ohne Innovationen nicht existiert) die Existenz Dunkler Materie und Dunkler Energie als „Kosmorane“ beschrieben habe. In den 1990ern sind diese beiden ‚Geschwister‘ dann von Astrophysikern als Bausteine des Universums berechnet und wegen Ihrer nicht bekannten Herkunft und Eigenschaften als ‚dunkel‘ bezeichnet worden.

Meine Bildwerke und das 1982 publizierte Buch legen außerdem in einer neuen Theorie den Ursprung dieser ‚Dunklen Geschwister‘ offen und die Kunstformel verband Kunst grundsätzlich mit Innovation oder Information und den Dunklen Geschwistern. Es war aber Joseph Beuys, der das Buch gelesen hatte und mir 1984 den „Auftrag“ erteilte, Kunst so einfach zu definieren, dass jede/r 8-jährige/r ihr Wesen verstehen kann.

Ich kam zu der Auffassung:
Eine nachhaltige und der Natur, wie auch der Evolution entsprechende Lösung kann ich nur mit dem Denkansatz einer ewigen Sichtweise und ohne Ängste finden:

"Denke und handle immer so, als wenn Du ewig lebst".

Was ist in unserer Entwicklung wann passiert?
Den Ursprüngen und der Motivation sowie der Bedeutung der Verneinung der Kunstformel (der Schöpferleistung des Menschen) und damit der Ignoranz der Evolution und der Verbesserung der Lebensumstände für alle Menschen, wollte ich auf den Grund gehen. Hierzu musste ich jedoch erst einmal das Ganze und das bis zu seiner Basis verstehen. Versuchen, eine Formel für das Universum zu finden und dann diese Formel, soweit sie denn richtig ist, zu übertragen auf Lebende, biologische und soziale Systeme (Gene, DNA...), auf Religionsgemeinschaften und Gesellschaften und auf die Organisationen innerhalb des Universums, dessen Bestandteile sie sind.

Denn nach meiner Meinung hat sich Alles nach denselben Regeln entwickelt: die Schöpfungen des Menschen, die Evolution, die Biologie und die DNA, die Gesellschaftssysteme, die Religionen, die Kultur und die Evolution des Universums. Alles hat nur ein Gesetz, nur eine Grundlage: Hierzu musste ich 97 neue Theorien (die auch für die Vergangenheitsrätsel unserer Kultur gelten) entwickeln und neue Prämissen setzen, die ich aus meinen bis dahin erstellten Kunstwerken abgeleitet und mit der Einleitung und Stellungnahmen von Wissenschaftlern aufgeführt, zu einem revolutionären Weltbild durch die Fundación Liedtke zusammenfügt worden sind.

Ich habe mit der Gestaltung meiner Bildwerke weitere etwa 17 Jahre gebraucht, um die Formel für menschliche Schöpfungen (die Kunstformel) aus meinen Werken mit den 97 neuen Theorien weiterzuentwickeln und zu einer physikalischen Formel zu transformieren, die uns auch nichtmenschliche Schöpfungen erklärt, wie z.B.

das Universum
die Materie
unseren Geist
die Zeit
den Raum
die Unendlichkeit
die Biologie
unsere neuronale Vernetzung
unsere Genetik
die Evolution
Gott oder die Schöpfung

und die uns dabei helfen kann, neue Zukunftswege zu kreieren sowie ein Tor zu einer neuen ethischen Welt zu öffnen, um uns verstehen zu lassen, welche Parameter justiert werden sollten, damit sich eine neue ethische Gesellschaft entwickeln kann.

Die auf die Natur- und Geisteswissenschaften transformierte
Schöpfungsformel lautet:

i = E = MC2 (i für Information oder Innovation)

Die Erläuterungen zu der Theorie kann man als Buch bei amazon oder im Buchhandel erwerben und so die Formel selbst kontrollieren oder durch „eigene“ Wissenschaftler überprüfen lassen.
Der Titel: „Information - Das Prinzip der Schöpfung-“

Es zeigt sich, dass die grafische Kunstformel für Schöpfungen als Evolutionsformel auch auf die Natur- und Geisteswissenschaften transformiert werden kann.

 

diste

=

Transformationen der Kunstformel

i = E = MC2
(physikalisch und astrophysikalisch)


i = E = M
(E = Evolution M = Manifestation)
(biologisch, genetisch, kulturell, religiös, gesellschaftlich)

i = M
(theologisch M = Manifestation und naturwissenschaftlich M = Masse)

i = M = i
(Schöpfung)

 

Es mag sein, dass die Theorie und die aus ihr erwachsende Formel i = E = MC2 genauso viel oder wenig Sinn machen, wie die bisherigen Versuche der Erstellung einer Weltformel. Aber ich glaube, es lohnt sich, die Theorie ernsthaft zu prüfen, da sie zum ersten Mal alle Rätsel des Universums und unserer Entwicklung jenseits der bestehenden und immer wieder gesuchten und vorgestellten Modelle der Welt, die zum Teil nur im Kopf ihrer Entdecker existieren, wissenschaftlich schlüssig und empirisch auflöst.

Um ihren Bestand, ihre Standfestigkeit zu prüfen, müsste die Formel von allen Bereichen der Wissenschaft "wie kaltes Eisen mit wissenschaftlichen Vorschlaghämmern" bearbeitet und so auf ihre Belastbarkeit getestet werden. Hält die Formel das aus und erhärtet sie sich in dieser Prüfung, scheint sie die richtige Lösung zu einer naturwissenschaftlichen Erklärung der Welt, inklusive einer klar definierten Schöpfungskraft zu sein. Die Theorie geht von den Schöpfungen des Menschen – nämlich der Kunst aus und erklärt dann die Forschungsergebnisse in den Naturwissenschaften aus einer neuen Sichtweise. Hierzu bin ich von den ungelösten Fragen der Geistes- und Naturwissenschaften ausgegangen und habe ein Modell des Universums entworfen, in dem die Rätsel mittels logischer, nachvollziehbarer und empirischer Forschungsergebnisse Antworten auch in ihrer Gesamtheit als Teil einer Theorie und Formel gelüftet werden.

 


Information
- Das Prinzip der Schöpfung -
Seiten: 784 / Bilder: 248


„Dieter Liedtkes Erkenntnisse und Kunstwerke erfordern die Konstruktion eines Beobachters, nämlich Gottes, für den die Zeit als Gesamtheit aller Zeitpunkte Gegenwart ist“.


Prof. Niklas Luhmann
Sozialwissenschaftler und Gesellschaftstheoretiker
Berater der código universo art open Kunstausstellung


Dieter Walter Liedtke’s Konkreter Evolutionismus erschließt dem Betrachter eine neue revolutionäre Welt. Er zeigt, wie die Materie, die bisher nur Gegenstand und Medium der künstlerischen Darstellung war, ihrerseits ihre Umgebung wahrnehmen könnte. Diese Information hat eine bewusstseinserweiternde Funktion.“

Prof. Karl Ruhrberg,
Kunsthistoriker und Kunstbuchautor ehem. Direktor des Museums Ludwig Köln Präsident des internationalen
Kunstkritikerverbands (Deutsche Sektion, AICA) Berater der Codigo Universo Kunstausstellung art open